Tipsy's Pet xx

Springanlage beim Vollblut

Es ist vollkommen unstrittig, dass Springanlage kein primäres Zuchtziel bei einem Vollblüter ist. Nur weil auf diese Kriterien in der Reinzucht nicht selektiert wird, heißt dies aber nicht, dass es sich bei Vollblütern mit Springvermögen um eine rein zufällig auftretende Eigenschaft handelt.

Springanlage vereinzelt vorhanden

Die fehlende systematische Selektion auf Springanlage ist unstrittig. Daraus abzuleiten, dass es genetisch gefestigte Springanlagen beim Vollblut nicht gibt, hate ich für einen Trugschluss. Eindeutig ist, dass Springvermögen nicht wahllos überall in der Vollblutpopulation anzutreffen ist. Allerdings gibt es zu viele Beispiele von Hengstlinien, die wiederholt für Spitzensportler im Springsport sorgten, als dass man dies als eine zufällig auftretende Qualität abtun könnte.

Problematisch ist in meinen Augen nicht so sehr die fehlende Qualität der Gesamtpopulation. Vielmehr das Aufspüren der Talente und vor allem die fehlende Systematik in der Herangehensweise. (siehe auch: Kören wir die richtigen Vollbluthengste?)

Weil nicht gezielt auf Springanlage selektiert wird, muss man sich genau mit den bereits bekannten Springlinien auskennen. In anglophonen Ländern mit einer längeren Tradition des Vollbluts als Sportpferd ist mehr Wissen über die Linien mit Eignung als Reitpferd bekannt. Dies sicher auch aufgrund der schieren Zahlen der Vollblutpopulation. Es lassen sich weitaus mehr Experten finden, die Erfahrungen zum Thema Springanlage in Vollblutlinien beitragen können.

Was kann man aus den Pedigrees der Sportler der vergangenen Jahrzehnte lernen? Einige Hengst- und Stutenlinien sind überproportional vertreten. Diese Linien mit Springanlage sind der ideale Ausgangspunkt auf der Suche nach Beweisen für Vollblüter, die erblich bedingte Springanlage führen.

Konsolidiertes Springen beim Vollblüter – Ist das möglich?

Vorerst muss aber noch geklärt werden, wonach genau wir eigentlich suchen. Fraglich ist, ob Springanlagen zufällig auftreten. Dies wäre bereits widerlegt, wenn sich Vollblut Abstammungen finden lassen, die nachhaltig Springvermögen vererben.

Aber um wirklich von Konsolidierung sprechen zu können, müssen durch Linienzucht diejenigen Gene verstärkt werden, die eine genetische Springanlage sichern und somit für einen vorhersehbaren Zuchterfolg sorgen. Durch Linienzucht auf bestimmte Vertreter würde sich die Präsenz anderer Gene automatisch geringer auswirken und somit die Springanlage verdichten. Durch eine gezielte Linienzucht werden die Vertreter einer Population untereinander gleichförmiger, was die Zucht mit ihnen in Sachen Vererbungssicherheit bzw. Planbarkeit einfacher macht.

Zurück zum Vollblüter und seiner 300 jährigen Zuchtselektion anhand des Zielpfostens. Das Englische Vollblut ist damit geradezu ein Paradebeispiel für eine reine Leistungszucht mit geschlossenem Stutbuch (Reinzucht). Nur Pferde die Rennerfolge bringen, haben die Chance sich nachhaltig zu vermehren. Die Zielvorgabe ist seit Jahrhunderten gnadenlos eindeutig und vor allem gleichbleibend: Geschwindigkeit.

Was bewirkt man mit der Selektion auf Geschwindigkeit?

Zusammen mit dem Merkmal Schnelligkeit wird – durchaus abhängig von der Renndistanz – ebenfalls zu gewissen Anteilen auf Reaktionsschnelligkeit (z.B. an der Startmaschine), Durchhaltevermögen und Härte selektiert. Entscheidend für den Erfolg sind weiterhin Interieurwerte wie Nervenstärke, Kampfgeist, sowie Leistungsbereitschaft und nicht zuletzt Gesundheit und Regenerationsfähigkeit.

Damit haben Vollblüter und Springpferde bereits einige Gemeinsamkeiten: Schnelle Reaktionsfähigkeit (Reflexe), Schnellkraft aus der Hinterhand (Abdruck), sowie Leistungsbereitschaft und Biss.

Kann es also sein, das Springvermögen als reines Nebenprodukt zu Rennpferdeeigenschaften entsteht, weil ähnliche Voraussetzungen zu erfüllen sind?

Die ständigen Forderungen in der Warmblutzucht nach trockenen Texturen (wenig Bindegewebe) und ausgeprägter Hinterhandaktivität („genügend Motor“) sind doch Eigenschaften, die sich an der Sportlichkeit des Vollbluts orientiert und durch Nachahmung dieser Merkmale versucht diese richtigen Eigenschaften im Sportpferd zu festigen.

Wegen genau diesen Eigenschaften profitiert im Übrigen auch die Dressurpferdezucht ganz erheblich von der Einkreuzung von Springblut. Eine matte Hinterhand und fehlende Elektrizität lassen sich durch die Anpaarung mit geeignetem Springblut (oder Vollblut) ganz erheblich verbessern. (siehe auch: Muskelfasertyp und Sportleistung)

Die Wirkungsweise von Vollbluteinkreuzung in Springlinien

Eine gängige Theorie unter Warmblutzüchtern lautet: Die Vererbung des Vollblüters ist hinsichtlich Schwerpunktsetzung neutral. Die Einkreuzung von Vollblut unterstütze demnach die vorhandene Spezialisierung des Warmblüters, ohne eigene Vererbungsschwerpunkte zu setzen.

Deswegen sei die Nachzucht in der Regel leistungsfähiger, wenn bei der Wahl des Warmblüters auf eine eindeutige Spezialisierung und nicht auch schwammiges Doppeltalent zurückgegriffen wird.

Aber ist das wirklich so?

Wenn Springvermögen in der nahen Verwandtschaft eines Pferdes nie erprobt wurde und somit nicht bekannt ist wie ausgeprägt Springtalent überhaupt vorliegt, kann es durchaus sein, dass Vollblüter schlicht falsch eingeschätzt werden.

Nur wenige Vollblüter werden trotz Training nicht in der Lage sein eine Freispringreihe halbwegs ansprechend zu absolvieren. (Das schafft schließlich beinahe jedes Dressurpferd anlässlich der Körung!) Nur wenige Vollblüter werden sich aber über solch einen Anspruch hinaus jemals unter dem Reiter in einem kompletten Parcours – oder gar im Turnierumfeld – mit Sprüngen auseinandersetzen müssen. Wie soll da das Springvermögen eines Hengstes abschließend eingeschätzt werden?

Wenn nun Hengste ohne echtes Wissen um Eigenleistung oder gar Vererbungstendenzen ihrer Verwandtschaft hinsichtlich Springvermögen angepaart werden und sich deren Vererbung als „neutral“ herausstellt, ist das wohl nicht weiter verwunderlich. Man kann solch einem Einsatz aber höchstens der Blutauffrischung bzw. Veredlung (im Sinne von Reduzierung der Masse) wegen sinnvoll finden.

Keine gute Idee

Es würde doch niemand ernsthaft auf die Idee kommen mit einem Junghengst von Weltmeyer Springpferde zu züchten, nur weil er recht manierlich eine Freisprungreihe absolviert?! Bei diesem Beispiel ist jedem Warmblutzüchter klar, dass der Hengst seinen genetisch abgesicherten Stärken entsprechend angepaart werden muss, auch wenn er selbst zufällig ordentlich springt.

Beim Vollblut hingegen wird allein aufgrund der minimalen geforderten Eigenleistung für die Körung eine Einschätzung seiner Springanlage vorgenommen. Eine Einschätzung auf derart wackeligen Füßen kann ganz einfach nicht immer stimmig sein.

Jeder, der mehrere Vollblüter selbst gesprungen hat, wird wissen, dass manche Vollblüter schlicht geschickter sind als andere, selbst wenn alle in der Lage sind Minimalabmessungen zu überwinden. Nicht immer korrelieren dabei eine gute Technik und Vermögen.

Züchterische Wirkung von Vollblut

Die Zuchtwertschätzung der FN liefert weitere interessante Hinweise, die der Theorie ein Vollblut unterstütze (nur) die Basis auf die es beim Warmblut trifft, ins wanken bringt: Einige Vollblüter mit engen Verwandtschaftsverhältnissen weisen ähnlich springbetonte Vererbungstendenzen auf, unabhängig davon in welcher Zucht sie genutzt wurden. Eine kleine Auswahl mit unterschiedlichster Herkunft des Springvermögens liefern folgende Beispiele (denen zahllose weitere folgen könnten!):

• Die Vollbrüder Matador xx (Sachsen) und Marocain xx (Sachsen, KWPN) vererbten beide Springleistung. Beide können trotz niedriger Bedeckungszahlen als Muttervater international erfolgreiche Nachkommen vorweisen.

• Die gekörten Hengste Noble Roi xx, Nouveau Roi xx und Narew xx stammen alle drei aus der Stute Nagaika xx und konnten ihren Nachkommen allesamt eine deutliche Springveranlagung mitgeben (wobei die Bewegungsqualität insbesondere bei Narew-Nachkommen auch oft überdurchschnittlich war).

• Hengste wie Lefty xx, Family Ties xx, Brilliant Invader xx, Bonne Nuit xx, Sir Gaylord xx und Bold Ruler xx haben trotz unterschiedlichster Stutengrundlage (und ihrem ausschließlichen Wirken in der Vollblutzucht!!!) jeweils mehrere international erfolgreiche Springpferde gezeugt.

Wo solche engen verwandtschaftlichen Zusammenhänge zum Springvermögen deutlich werden, muss man anerkennen, dass die Springveranlagung auch genetisch gefestigt sein muss. Wenn Vollblüter eine bedeutende Springveranlagung besitzen und diese vererben, so gilt es deren Springlinien zu erkennen und durch Linienzucht zu festigen. Es lassen sich aber durchaus solche Exemplare bereits in der Reinzucht finden.

Beispielhafte Springanlage

Zur Anschauung führe ich hier aus, wie die Festigung der Springanlage in dem Pedigree von meiner Stute Dance and win xx aussieht:

Law Society xx

Dances Großvater Law Society xx hat trotz ausschließlichem Einsatz in der Vollblutzucht Nachkommen mit Springerfolgen bis zur Klasse S. Darunter der Vollblüter Mister Law xx, der ebenso wie Dances Vater Anzillero xx die Kombination aus Law Society xx und Lombard xx im Pedigree führt. Lombards Sohn Appolonios xx (der aus demselben Stutenstamm entspringt wie Anzillero!) hat den gekörten KWPN Hengst Guldenberg gebracht. Dieser kann internationale Erfolge als Springpferd vorweisen.

Bold Ruler xx

Dieser Hengst tritt in Dances Pedigree in 4. und 5. Generation doppelt über Boldnesian xx und Secretariat xx auf. Bold Ruler hat direkte Nachkommen (Mighty Ruler xx) und als Großvater (Allegro xx) mit internationalen Erfolgen im Springen. Darüber hinaus hat sich mit Never so Bold xx, Bold Lad xx und Bold Sultan xx eine Hengstlinie etabliert, die in Springen und Vielseitigkeit international erfolgreiche Nachkommen liefert.

Habitat xx

Auf der Mutterseite von Dance and win xx überzeugt die Linienzucht auf Habitat xx in 4. Generation über zwei Töchter von Habitat (Träger des X-Faktors, dem Gen für ein besonders großes Herz). Habitat ist als Springpferdemacher bekannt. Über seinen Sohn Imperial Seal xx ist er Großvater zu 3 Springpferden mit internationalen Erfolgen (Fino la Ina xx, Sharpe Seal xx und Navy Seal xx).

Weiterhin hat die Mutter von Habitat, die Stute Little Hut xx, den Enkel Napur xx mit internationalen Springerfolgen vorzuweisen.

Habitats Vater ist Sir Gaylord xx. Die Hengstlinie des Sir Gaylord xx ist in Frankreich zu dem einflussreichsten Lieferanten von Springveranlagung aller Zeiten ernannt worden. Sir Gaylord ist Vater von den einflussreichen Hengsten Sir Ivor xx und Lord Gaylord xx, die seine Springveranlagung weitertragen. Sir Ivor hat alleine über seinen Sohn Family Ties xx 6 international erfolgreich Nachkommen in Springen und Vielseitigkeit (Springerfolge: Eros xx & Liaisons xx, Vielseitigkeit: King George xx, Northern Ties xx, Bonza Puzzle xx und Coastal Ties xx).

Somethingroyal xx

Die Stute Somethingroyal xx kommt über ihre Söhne Secretariat xx und Sir Gaylord xx 3 Mal in 5. und 6. Generation im Pedigree von Dance vor. Secretariat ist ebenso wie Sir Gaylord xx ein anerkannter Springpferdemacher. Dies obwohl nicht viele seiner direkten Nachkommen in den Reitsport gefunden haben, weil er selbst ein herausragendes Rennpferd war. Insbesondere seine Töchter (Secretariat trägt den X-Faktor) sind noch heute heiß begehrt. Secretariats Sohn Quantum Leap xx war international im Springen erfolgreich.

Native Dancer xx

Native Dancer xx kommt in Dances Pedigree 3 Mal in Generation 6, 7 und 8 vor. Er ist Muttervater des internationalen Springpferdes Philco xx, der u.A. bei den Weltmeisterschaften in Aachen 1978 mit dem englischen Team Gold holte. Bei den internationalen Springern Ard Allez Cat xx und Big Sur xx tritt er gleich doppelt im Pedigree auf. Diese Hengstlinie setzt sich über seinen Sohn Raise a Native xx und Enkel Mr. Prospector xx bekanntermaßen in Sachen Springvererbung fort.

Princequillo xx

Dieser Hengst taucht in Dances Pedigree 6 Mal auf, sowohl über den Sohn Prince John xx als auch über 3 Töchter. Princequillo ist für die Vererbung seiner Härte und Korrektheit im Fundament bekannt, sowie Träger des X-Faktors. Prince John ist der Vater von Lefty xx, der mit Yavari xx, Roven xx und Peregrino la Silla xx mehrere in internationalen Springen erfolgreiche Söhne hat.

Man O’War xx

Dies ist ein Blüter, der für seine große Härte und die Vererbung von Springqualität bekannt ist. Dance führt Man O’War xx 8 Mal im Pedigree. Der Man O’War Sohn Great War xx ist Vater von Miss Budweiser xx, die mit dem US Team 1952 olympisches Gold holte. Man O’War xx ist mehrfach präsent in der Abstammung von Gem Twist xx, der bei Olympia 1988 Einzel- und Team-Silber gewann.

Sharpen Up xx

Der Hengst ist Muttervater der internationalen Vielseitigkeitspferde Kayem xx, Glengarrick xx und Anderoo xx.

Weiterhin fallen noch einige Vollblüter auf, die für Springvermögen stehen. Sie werden hier nur namentlich genannt, wenn sie mehrfach im Papier auftreten. Dies sind Nearco xx (9x), Bull Dog xx (6x), Dark Ronald (5x), Nasrullah xx (5x), Unbreakable xx (4x), Teddy xx (13x), Blandford xx (12x), Hyperion xx (12x), Tantieme xx (2x), Alchimist xx (2x) und Tudor Minstrel xx, (2x).

Fazit

Ob nun Absicht oder nicht spielt eigentlich keine Rolle. Es gilt nach Pferden zu suchen, die eine Häufung von bekannten Springpferdemachern erster Güte vereinen.

Da Springvermögen einer hohen Heritabilität unterliegt, kann man von konsolidiertem Springvermögen sprechen. Sicher ist diese Springveranlagung in der Vollblutzucht nicht so sorgsam aufgebaut, wie wir es vom Warmblut her kennen. Dennoch sind in diesem Pedigree genau die Linien gefestigt, die für Springanlage stehen.

Weiter mit einem ähnlichen Thema: Zur Springmanier von blütigen Pferden oder Der optimale Vollblutanteil beim Sportpferd

 

Veröffentlicht von

Iris Wenzel

Erfolg mit dem Pferd, ohne auf Kosten des Pferdes zu arbeiten - geht das? Natürlich. Wissen ebnet den Weg dorthin. Iris Wenzel züchtet Springpferde für die Sportpferdezucht auf Basis von viel Vollblut, ist Fachbuchautorin und betreibt den Hippothesen Blog aus Freude an Texten, Fotografie und der Liebe zu den Pferden.

2 Gedanken zu „Springanlage beim Vollblut“

  1. Guten Tag,

    ich bin durch Zufall auf diesen Blog gestoßen und habe mit sehr viel Interesse den obigen Beitrag gelesen. Wir züchten Spring- und Vielseitigkeitspferde mit viel Vollblutanteil und auch Englische Vollblüter.

    Zu den Eigenschaften des Bold Ruler xx habe ich insbesondere durch den Einsatz eines in direkter Linie auf ihn zurückgehenden Hengst von uns recherchiert. Ihr Absatz zu der Nachkommen-Vererbung des Bold Rulers hinsichtlich Springeigenschaften und musste feststellen, dass Bold Minstrel zwar namentlich von ihm stammen könnte, es gab auch einen solchen als reines Vollblut. Ein Fuchshengst, geb. 1968, der Championsdeckhengst in der Vollblutzucht Australiens wurde. Der von Frau Wenzel erwähnte Bold Minstrel jedoch war ein Crossbred, geb. 1952, Schimmel, von dem Vollbluthengst Bold and Lad xx (in keiner Weise zurückgehend auf Bold Ruler xx) aus der Hunterstute Wallise Simpson, die eine Anpaarung einer unbekannten Mutter (scheinbar keine Vollblutabstammung) mit Vollbuthengst Royal Minstrel xx, ein Enkel des THE TETRARCH xx (the spotted Wonder). Interessanter Weise, weist der junge BOLD MINSTREL ebensolche Schimmelzeichnung aus, die The Tetrarch xx seinen Spitznamen gab und die vielfach bei seinen Nachkommen noch Generationen später wieder auftritt.

    Hier ein Artikel über diesen berühmten Sportler:

    http://equestriancoachblog.com/bold-minstrel-national-show-hunter-hall-of-fame-inductee-international-show-jumper-olympic-eventer/

    Herzliche Grüße
    Kerstin Kempf
    Sweetwater Stud

    1. Vielen Dank für Ihren netten Kommentar. Ich danke für den Hinweis auf den Fehler, der mir da bei der Recherche unterlaufen ist. Leider wird online oft nicht konsequent das xx hinter dem Namen verwendet oder Pferde mit hohem Vollblutanteil schnell mal zu reinen Vollblütern deklariert. Ich habe die Textstelle entsprechend angepasst.

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